Das Fest der Heimatgefühle

21 Mai

Es ist endlich wieder so weit. Das Heimatfest in meiner Kleinstadt. Schon seit Wochen wird davon geredet. Und ich fühle mich wieder wie mit dreizehn. Als ich das erste mal alleine abends ausgehen durfte. Allerdings wird meine Vorfreude von meinem Freunden ein bisschen getrübt. Immerhin sind wir jetzt schon älter. Und da laufen doch sowieso nur „kleine Kinder“ rum. Egal. Hingegangen wird trotzdem. Unsere kleine Stadt hat ein ganz neues Bild bekommen; so viele Menschen auf einem Haufen sieht man hier höchstens an einem verkaufsoffenen Sonntag. Bierpilze, Essstände und natürlich schrill blinkende Fahrgeschäfte. Für die Fahrgeschäfte und Buden sind meine Freunde und ich natrürlich schon viel zu alt. Also erstmal zum Bierpilz. Faszinierend auf wieviele Menschen man trifft, die schon lange weggezogen sind. Und so hört man von vielen Seiten ein freudiges Hallo. Zahlreiche Unterhaltungen später finden wir uns dann vor der Geisterbahn wieder. Der Altersdurchschnitt der Menschen in der Schlange liegt locker zehn Jahre unter unserem. Ob es nun am zuvorigen Biergenuss liegt, dass wir uns in die Schlange einreihen? Man weiß es nicht. Als mein Freund und ich dann das Geisterhaus betreten klammere ich mich ganz fest an ihn. Man weiß ja schließlich nicht was sich hinter der nächsten Tür verbirgt. Tatsächlich findet man nichts gruseliges aber lustig war es trotzdem. Und mein Freund konnte für fünf Minuten mein großer Beschützer sein.

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